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Kommt Eidgenossen: "Auf in das neue Land! Freiheit..."

Auf der Suche nach einem geeigneten Siedlungsplatz ist am Samstag eine Truppe alter Eidgenossen von Schaffhausen losgezogen. Die Mädchen gekleidet in wehenden Röcken und die Knaben mit ihren Sennenkutten erhofften sich im Toggenburg ein freies Stück Land erhandeln zu können. Viele zuvorkommende Bewohner des heutigen Schweizerlandes spendierten ihnen landestypische Güter, die sie gegen ein grosses Grundstück eintauschen konnten. Am selben Tag errichteten sie ihre Zeltstadt am Ufer der Thur.

Bereits am folgenden Tag sind sie von einem hohen Besuch überrascht worden. Trompeten kündigten seine Majestät, den habsburgischen Gessler, an. Dieser zeigte sich wenig erfreut, dass die Eidgenossen einen Teil seines Grundstückes in Besitz genommen hatten. Gessler musterte die Eidgenossen und stellte ihnen verschiedene Geschicklichkeitsaufgaben, mit denen sie ihr Können unter Beweis stellen konnten. Der habsburgische Führer war beeindruckt von den flinken und gewandten jungen Eidgenossen. Trotzdem wurde ihnen eine Fronarbeit auferlegt, die das Herstellen von Gebrauchsgegenständen für sein Reich beinhaltet. Gessler kündigte ihnen an, dass er ständig seine Boten zur Kontrolle der Arbeit vorbeischicken werde. Emsige Hände machten sich ans Werk und stellten fleissig Küchengeschirr, Vorratsdosen und Perlenschmuck her. Die habsburgischen Boten befahlen jedoch bei der ersten Kontrolle, die Produktion zu verbessern und auszubauen. Allmählich hat sich ein gewisser Missmut und Widerstand unter den Eidgenossen breit gemacht. Sie sind bereit alles zu geben, damit das Land für immer als ihr Eigentum anerkannt wird.

Die 39 jungen Eidgenossen der BESJ-Jungschar Schaffhausen trotzen nicht nur Gessler, sondern auch anhaltendem Regen, Wind und Kälte. Mit ihren Leitern sind sie diese Woche im Sommerlager in der Nähe von Bütschwil. Am leiblichen Wohl der Eidgenossen mangelt es nicht, denn die Lagerküche verwöhnt die hungrigen Mägen mit köstlichen Gerichten, gekocht über dem Feuer. In jeder freien Minute messen sich die Kinder im „Pflöcklen“, einem Spiel mit geschnitzten Holzstöcken.

An jedem Tag erwarten sie spannende Aktivitäten wie Spiele, Sport, Rätsel, Erlebnistouren und eine spannende Geschichte aus der Bibel. In diesen Tagen hören und lesen die Eidgenossen die Geschichte von Nehemia und dem Volk Israel. Ein Volk, das nur mit vereinten Kräften und Gottes Hilfe die täglichen Herausforderungen bewältigen konnte. Gemeinsam können auch die jungen Eidgenossen ihre Abenteuer erfolgreich bestehen!